Bank of America Aktie

Bank of America Aktienanalyse – die neue Berichtssaison bringt die aktuellen Quartals- und Jahreszahlen

Januar 2025

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Bank of America im Fokus

Der Konzern Bank of America (Symbol: BAC) ist eines der größten und renommiertesten Finanzinstitute der Welt (die BoA gilt nach der J.P. Morgan Chase als zweitgrößte Privatbank der USA) und spielt eine übergeordnete Rolle für das globale Finanzsystem. Der Hauptsitz der Bank befindet sich in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Neben den Geschäftsbereichen „Privatkundenbanking“, der „Unternehmensfinanzierung“, dem „Global Banking“ bietet die Großbank auch „Asset-Management“ über die Tochtergesellschaft „Merrill Lynch“ an (im Rahmen der notwendigen Konsolidierung übernahm die Bank of America (BoA) die im Rahmen der Weltfinanzkrise in Schieflage geratene Investmentbank Merrill Lynch). 

Die Bank bedient weltweit rund 69 Millionen Kunden und ist in mehr als 35 Ländern aktiv. Die Bank hat ein Netzwerk von rund 3.700-Privatkundenzentren mit über 15.000 Geldautomaten. Mit ihrer innovativen digitalen Plattform – darunter die mobile App, die über 58 Millionen Nutzer hat – setzt sie Maßstäbe im Bereich der Finanztechnologie.

 

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Blick auf vergangene Geschäftsjahre und die Prognose für QIV/2024

Die Geschäftsberichte der letzten Jahre der Bank of America zeigen, dass der Konzern mehr als nur solide Gewinne generieren konnte. Um sich ein Bild über die Geschäftszahlen der Jahre 2021, 2022 und 2023 machen zu können, wäre in den Jahresgeschäftsbericht 2023 zu blicken.

Im Geschäftsjahr 2021 konnte ein Umsatz (jeweils abzüglich der Zinskosten) von 89,113 Milliarden US-Dollar ausgewiesen werden, in 2022 94,50 Milliarden US-Dollar und in 2023 98,581 Milliarden US-Dollar. Die Zinseinnahmen und die Zinskosten steigen in den Jahren von 2021 auf 2022 und erst recht auf 2023 beachtlich an, was in erster Linie mit den stark gestiegenen US-Leitzinsen zu erklären ist.

Die operativen Kosten und Ausgaben (die Zinskosten wurden bereits beim Umsatz abgezogen) kletterten von 59,731 Milliarden US-Dollar in 2021 auf 61,438 Milliarden US-Dollar in 2022 und schließlich auf 65,845 Milliarden US-Dollar in 2023. Das EBIT wurde in 2021 mit 33,976 Milliarden US-Dollar angegeben, 2022 sank dieses auf 30,969 Milliarden US-Dollar und in 2023 musste ebenso ein Abschlag auf 28,342 Milliarden US-Dollar publiziert werden. Der Jahresüberschuss 2021 betrug 31,978 Milliarden US-Dollar, in 2022 konnten 27,528 Milliarden US-Dollar und in 2023 26,515 Milliarden US-Dollar testiert werden. Der den Stammaktionären der Bank of America (abzüglich der Dividenden für die Aktionäre von Vorzugsaktien) zuzurechnende Überschuss wurde für 2021 mit 30,557 Milliarden US-Dollar, für 2022 mit 26,015 Milliarden US-Dollar und für 2023 mit 24,866 Milliarden US-Dollar testiert. 

Das EPS wurde auf vollverwässerter Basis in 2021 mit 3,57 US-Dollar ausgewiesen, 2022 waren es 3,19 US-Dollar und in 2023 3,08 US-Dollar. Die Anzahl der ausstehenden Wertpapiere (Stammaktien) auf vollverwässerter Basis reduzierte sich von 2021 mit 8,558 Milliarden Stück auf 8,167 Milliarden Stück in 2022 und 8,080 Milliarden Stück in 2023. Die Dividenden zogen Jahr für Jahr weiter an. Für 2021 wurde 0,78 US-Dollar, für 2022 0,86 US-Dollar und für 2023 0,92 US-Dollar gezahlt (jeweils aus vier Quartalsdividenden bestehend).

Im Rahmen der am 15. Oktober 2024 veröffentlichten Quartalszahlen für das dritte Quartal 2024 lagen auch die Neunmonatszahlen 9M/2024 vor. Der Gesamtumsatz (jeweils abzüglich der Zinskosten) fiel von 9M/2023 von 76,622 auf 76,540 Milliarden US-Dollar in 9M/2024 zurück – ein leichtes Minus demnach. Das EBIT fiel von 25,218 auf 22,146 Milliarden US-Dollar. Der den Stammaktionären zuzurechnende Überschuss sank in dieser Zeit von 22,028 auf 19,104 Milliarden US-Dollar und das EPS auf vollverwässerter Basis von 2,72 auf 2,40 US-Dollar. Die Anzahl der auf vollverwässerter Basis ausstehenden Aktien fiel aber erfreulicherweise weiter von 8,153 auf 7,965 Milliarden Stück.

Am 16. Januar 2025 werden die aktuellen Quartalsergebnisse für das vierte Quartal 2024 vor der US-Börseneröffnung erwartet (bei der Bank of America entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr und man bilanziert jeweils zum 31. Dezember eines jeden Jahres). Den Konsensschätzungen der Analysten nach wäre ein EPS von 0,79 US-Dollar bei einem Quartalsumsatz von 25,22 Milliarden US-Dollar möglich.


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Ratings – was sagen die Analysten? Weiteres Potenzial?

Die Einschätzungen der Analysten könnten dazu beitragen, wie man das Wertpapier aus dem Blickwinkel der institutionellen Seite sieht. Dazu werden die Einstufungen der Analystenschar der letzten sechs Monate herangezogen. Die Experten von Oppenheimer votierten mit „outperform“ und einem Ziel von 54,00 US-Dollar, die Analysten von Morgan Stanley rieten zu „equalweight“ und einem Ziel von 55,00 US-Dollar, Keefe, Bruyette & Woods vergab das Votum „outperform“ und ein Ziel von 57,00 US-Dollar, Piper Sandler riet zu „neutral“ und einem Ziel von 50,00 US-Dollar. Die Experten von Wells Fargo vergaben das Votum „overweight“ mit dem Ziel von 56,00 US-Dollar, die Citigroup riet zu „buy“ mit dem Ziel von 54,00 US-Dollar, Phillip Securities zu „accumulate“ und 44,00 US-Dollar, Barclays zu „overweight“ und 53,00 US-Dollar und Evercore ISI zu „outperform“ und 45,00 US-Dollar. Die Experten der Royal Bank of Canada (RBC) stuften die Aktie auf „outperform“ und wiesen ein Ziel von 46,00 US-Dollar aus, die Analysten von Deutsche Bank Research votierten mit „buy“ und einem Ziel von 45,00 US-Dollar und BMO Capital Markets stufte das Wertpapier auf „market perform“ und wies ein Ziel von 40,00 US-Dollar aus. 

Das Durchschnittskursziel dieser 12 Analysen läge damit bei 49,92 US-Dollar. Die Aktie ging am Freitag, den 03. Januar 2025 mit einem Kurs von 44,81 US-Dollar an der New Yorker Wertpapierbörse NYSE aus dem Handel. Demnach könnte noch leichtes Potenzial vorhanden sein.

 

 

Bank of America – die Aktie im Chartcheck

Die vorliegende Analyse der Aktie von Bank of America (Symbol: BAC) erfolgt im Tageschartbild und bezieht sich auf den Kurs an der New Yorker Wertpapierbörse „NYSE“ (New York Stock Exchange) in US-Dollar. Die nächsten Kursziele für die Bullen und Bären könnten unter Zuhilfenahme einer Fibonacci-Analyse näher definiert werden.

Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 17. Juli 2024 von 44,44 US-Dollar bis zum Verlaufstief des 05. August 2024 bei 35,14 US-Dollar, wären zunächst die Ziele zur Oberseite näher zu beleuchten. Die Widerstände fänden sich demnach bei den Projektionen zur Oberseite von 46,63 US-Dollar (1.236%), 47,99 US-Dollar (1.382%), 50,19 US-Dollar (1.618%) und 51,55 US-Dollar (1.764%). Zur Unterseite wären die Marken von 44,44 US-Dollar (1.00%), 42,25 US-Dollar (0.764%), 40,49 US-Dollar (0.618%), 39,79 US-Dollar (0.50%), 38,69 US-Dollar (0.382%), 37,33 US-Dollar (0.236%) und 35,14 US-Dollar als mögliche Ziele der Bären in Betracht zu ziehen. 

Dem Chartbild wurde hier der exponentiell gleitende Durchschnitt (EMA) hinzugefügt. Die EMA200 wird in roter Farbe dargestellt. Der Oszillator „Relative-Strength-Index“ (RSI) indizierte zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 49,69 Punkten eine noch neutrale Marktverfassung.

 

 

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